Was ich im Lockdown gelernt habe: Unabhängigkeit zahlt sich aus.

Erste Woche im März 2020, die Skiferien sind vorbei und wir sind alle gesund und sicher aus Österreich zurückgekehrt.
Mein Kalender ist voll, ich habe über 20 Termine mit Neukunden für Steuerberatungen in einer Woche, die alle noch nachbearbeitet werden wollen. Arbeiten am zeitlichen Limit, wie jedes Jahr um diese Zeit.

Und dann, in der Folgewoche kommen die ersten Anrufe, ob wir die Termine nicht auch online per Video-Chat durchführen können?
Es ist am Anfang ungewohnt, doch bald stellt sich heraus, dass es viel effizienter ist und ich mit weniger Zeitaufwand mehr geschafft kriege – Eine neue Freiheit bahnt sich an.

Nun, sieben Monate später, Anfang Oktober sitze ich mit meiner Familie gerade in der Toskana am Meer und verfasse diese Zeilen. …
Dazwischen waren wir auf einer längeren Fahrradtour, 10 Tage von Worms nach Düsseldorf, 3 Wochen in den Niederlanden und nun 2 Wochen in der Toskana.

Ich nutze die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine neue Freiheit und möchte Dich ermutigen, dies auch nicht zu verpassen.

Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend verstärken wird. In Zukunft wird es wichtig werden, unabhängig von äusseren Gegebenheiten fähig zu sein, seine Dienstleistung oder Expertise anzubieten.
Falls Du digital arbeitest, ist es sicher interessant, nicht von einer einzelnen Plattform abhängig zu sein, und seinen eigenen Inhalt zu erstellen.
Ebenso kann sich eine selbständige Tätigkeit lohnen: Anstelle der Abhängigkeit von einem Arbeitgeber treten viele einzelne Auftraggeber. Das Risiko ist dann breiter gestreut. Klar, die Abhängigkeit von einem Gesamtmarkt bleibt bestehen. Such Dir deshalb den für Dich richtigen Markt aus.

Fazit: Unabhängigkeit von einem Arbeitgeber und die Bereitschaft zur Weiterbildung und Adaption neuer Technik werden Dich ein gutes Stück unabhängiger und somit sicherer machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert